E-Book Zürcher Archäologie, Heft 31, Neues zum römischen Gutshof von Dietikon

E-Book Zürcher Archäologie, Heft 31, Neues zum römischen Gutshof von Dietikon
15.00 CHF
15.00 CHF

Gratis-Download der Zusammenfassung

View FileZusammenfassung    Grösse: (30.75 KB)

Details

Zürcher Archäologie, Heft 31

Seit Christa Ebnöther im Jahr 1995 den römischen Gutshof von Dietikon umfassend darstellte (Monographie der Kantonsarchäologie Zürich 25), sind dort diverse Ausgrabungen durchgeführt worden, welche die Kenntnisse zu dieser Anlage deutlich erweitern. Die wichtigste neue Fundstelle liegt zweifellos an der Neumattstrasse 11, 13, 15, wo vor dem Neubau des Bezirksgebäudes eine rund 3500 m2 grosse Fläche untersucht wurde. Dabei konnten zwei neue Steinbauten vollständig freigelegt werden, zudem liessen sich grundlegende Informationen zur Früh- und Spätphase des Gutshofs gewinnen.

In die Frühzeit gehören Holzbaubefunde aus einem Zeitraum vom 2. Viertel bis nach der Mitte des 1. Jh. Die Pfostenbauten dieser Phase nahmen mit ihrer regelmässigen Anordnung die Organisation des späteren steingebauten Gutshofs vorweg. Die darauf folgende Steinbauperiode begann nach den neuen Untersuchungen nicht, wie bisher angenommen, in der Mitte des 1. Jh., sondern erst in flavischer Zeit und damit rund eine Generation später als die ersten Steinbauten in der pars rustica. Möglicherweise lässt sich damit eine etappierte Realisierung der Gutshofanlage fassen. Die zeitlich gestaffelten Zerstörungsdaten der neu aufgedeckten Steingebäude in der zweiten Hälfte des 3. Jh. geben auch wertvolle Hinweise zum Ende der Anlage. Bemerkenswert ist die zudem Entdeckung eines Pfostenbaus aus dem 4. Jh. zwischen den an der Umfassungsmauer liegenden Gebäuden, wo bisher nur spärliche Befunde festgestellt wurden.

Als bedeutendste neue Befunde weiterer Ausgrabungen in Dietikon seien ein Gebäude jenseits der Reppisch mit Räucheranlage und Teile der Umfassungsmauer auf dem Marktplatz erwähnt. Reste frühmittelalterlicher Grubenhäuser vervollständigen das Bild, sie vermögen die Lücke von der Mitte des 4. bis ins 6./7. Jh. aber nach wie vor nicht zu schliessen.

Autor: Daniel Käch

Zürcher Archäologie, Heft 31 (2013)
140 S., 117 Abb., 7 Taf.
Format: E-Book, PDF

E-Books unterstehen dem Urheberrecht und sind nur für die eigene Nutzung zu gebrauchen. Es ist generell untersagt E-Books zu kopieren, auszudrucken oder an Dritte weiterzugeben. Es ist Fachlehrerinnen und Fachlehrern untersagt, E-Books im Unterricht einzusetzen, zu kopieren oder an Unterrichtende weiterzugeben. Bei Zuwiderhandlung wird der Rechtsweg beschritten.

Zusatzinformation

ISBN 978-3-905681-82-6
Mein Warenkorb

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.